Haarkeratin: Molekülstruktur, Wirkungsmechanismus und professionelle Anwendung

Haarkeratin ist ein α-Skleroproteïn, dessen Festigkeit auf Disulfidbrücken (S–S) zwischen Cysteinresten beruht. In der Kosmetik kann nur hydrolysiertes Keratin — in Peptide von 300 bis 10.000 Da fragmentiert — auf die Faser einwirken. Hairswiss erklärt die genaue Chemie, die Wirkungsmechanismen und die realen Grenzen dieses unverzichtbaren Wirkstoffs.

Hydrolysiertes Keratin und Macadamiäol: Molekulare Komplementarität auf der Haarfaser

Hydrolysiertes Keratin (Peptide 300–10.000 Da) und Macadamiäol (60–85 % Palmitolsäure ω-7, selten in der Kosmetik) bilden eine komplementäre Formulierungsassoziation: Das Protein schließt Cuticula-Lücken, das Öl rekonstituiert den Oberflächen-Lipidfilm. Hairswiss analysiert ihre Wirkungsmechanismen und die Synergie auf geschädigten Fasern.